Feinstaub - was man wissen muss...?

 Feinstaubfilter für Kaminöfen werden ab 2015 eine wichtige Rolle für Kaminöfen spielen. Denn ab diesem Jahr dürfen die Öfen lediglich 40 Milligramm Feinstaub pro Kubikmeter ausstoßen. Derzeit produzieren die meisten Öfen bis zu viermal soviel Feinstaub und sind somit äußerst schädlich für die Gesundheit.

Nur wenn die veralteten Kamine mit Feinstaubfiltern nachgerüstet werden, dürfen sie weiterhin betrieben werden.

Wie Feinstaubfilter für Kaminöfen funktionieren

Die Funktionsweise von Feinstaubfiltern für Kamine basiert entweder auf kleinen Lavastücken oder Keramik. Diese sind speziell behandelt und befinden sich in einer Metallkassette. Lava als auch Keramik sind sehr temperaturbeständig und haben eine poröse Oberfläche mit vielen kleinen Hohlräumen und Löchern.

ommt der Feinstaub mit diesem Material in Verbindung, bleibt der Staub in den Hohlräumen hängen. Der Staub an sich entsteht dann, wenn die Flammen im Kamin eine zu niedrige Temperatur haben. Erhitzen sich die Flammen im Verlauf des Brennvorgangs, werden die aufgenommenen Feinstaubpartikel ebenfalls verbrannt. Aufgrund der hohen Temperaturbeständigkeit der Lava bzw. der Keramik, überstehen die Filter die hohen Temperaturen im Kamin ohne Probleme.

Mehr Effizienz durch Feinstaubfilter für Kaminöfen

Ein weiterer positiver Nebeneffekt ist, dass der Holzverbrauch durch die Benutzung von Feinstaubfiltern um 30 bis 40 Prozent verringert werden kann. Darüber hinaus sind die meisten Filter zusätzlich mit Nanoteilchen beschichtet. Aufgrund der Beschichtung wirkt der Filter eigentlich wie ein Katalysator. Hochgiftiges Kohlenmonoxid, welches bei der Kaminbenutzung zwangsläufig entsteht, wird umgewandelt in ungiftiges Kohlendioxid. Beim Austritt über den Schornstein soll dann nur soviel in die Atmosphäre gelangen, wie das Holz, das verbrannt wird, beim Wachsen aufgenommen hat.

Welche Kamine umgerüstet werden können

Durch die Konstruktion der Filter, lassen sich fast alle Öfen nachrüsten. Die Feinstaubfilter für Kaminöfen werden in die so genannte Abgasumlenkung eingeschoben. Diese befindet sich bei den Kaminöfen über dem Feuerloch. Verbraucher müssen damit rechnen, dass der Preisaufschlag für einen Feinstaubfilter für Kaminöfen bei mindestens etwa 500 Euro liegen wird. Diese Mehrkosten werden aber bereits nach wenigen Heizperioden durch den reduzierten Holzverbrauch wieder eingespart.

Die preisgünstigsten Öfen, in denen ein Feinstaubfilter integriert ist, kosten in etwa 2.500 bis 2.700 Euro. Durch Extra-Ausstattungen wie Kachel- oder Mamorverkleidung kann sich der Preis entsprechend erhöhen. Unabhängig vom Preis sollte beim Kauf eines Kaminofens auf das Siegel DIN Plus geachtet werden. Dieses steht für eine hohe Qualität des Ofens mit besonders schadstoffarmer Nutzung.

Natürlich erfüllen alle unsere Öfen bereits heute die neue Feinstaubregelung!

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